In der Logistik bezeichnet man als Kastenwagen (auch Pritschenwagen oder Lieferwagen genannt) ein Fahrzeug mit festem Rahmen, dessen Fahrerkabine und Ladefläche einen gemeinsamen, starren Rahmen bilden. Das heißt, alle Achsen und die Ladefläche sind mit demselben Fahrgestell verbunden. Im Gegensatz zu einem Sattelzug lässt sich die Ladefläche eines Pritschenwagens nicht abkoppeln. Man kann sich einen Pritschenwagen beispielsweise wie einen Umzugswagen vorstellen, bei dem Fahrerkabine und rechteckige Ladefläche eine durchgehende Einheit bilden. Diese Bauweise gibt dem Pritschenwagen seinen Namen und unterscheidet ihn von Sattelzügen. Pritschenwagen werden häufig für den Transport von Gütern wie Haushaltswaren, Haushaltsgeräten oder Warenlieferungen eingesetzt.

Welche verschiedenen Arten von Lkw gibt es?
Nicht alle Lkw sind gleich. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Ausführungen, jeweils für spezifische Aufgaben. Wenn Sie die verschiedenen Lkw-Typen kennen, können Sie den idealen Lkw für Ihre Transportanforderungen auswählen.
Wir klassifizieren Lkw hauptsächlich nach ihrem zulässigen Gesamtgewicht (zGG), also dem maximalen Betriebsgewicht des Fahrzeugs. Hier ist eine Übersicht der gängigen Lkw-Typen:
| LKW-Klasse | GVWR-Bereich | Gebräuchliche Namen und Eigenschaften | Hauptverwendungszwecke |
|---|
| Klasse 3 | 10.001 – 14.000 Pfund | Großer Transporter / Kleiner Kastenwagen | Kleinunternehmen, Paketzustellung und leichter Einzelhandelsgüterverkehr. |
| Klasse 4 | 14.001 – 16.000 Pfund | Schwerlasttransporter / Großer begehbarer Innenraum | Möbeltransport, Vertrieb von abgefüllten Getränken. |
| Klasse 5 | 16.001 – 19.500 Pfund | Konventioneller Lkw | Größere lokale Lieferungen, Umzugsdienste und Fracht mit mittlerem Gewicht. |
| Klasse 6 | 19.501 – 26.000 Pfund | Mittelschwerer LKW / Einzelachse | Innerregionale Güterbeförderung, Großhandelsvertrieb und größere Umzugsaufträge. |
| Klasse 7 | 26.001 – 33.000 Pfund | Schwerlast-Lkw | Getränketransporter, Müllabfuhr, Güter mit erheblichem Gewicht/Volumen. |
Neben den Gewichtsklassen ist der Körpertyp ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal. Gängige Körpertypen sind:

Kastenwagen (Trockenfrachtwagen):Der bekannteste Typ zeichnet sich durch einen geschlossenen, rechteckigen Laderaum aus. Er schützt die Fracht vor Witterungseinflüssen und eignet sich ideal für den Transport von allgemeinen Waren.
Pritschenwagen:Ausgestattet mit einer offenen, ebenen Ladefläche eignen sie sich perfekt für den Transport von Baumaterialien, Maschinen oder jeglicher Ladung, die übergroß ist oder von den Seiten/von oben beladen werden muss.
Kühl-Lkw (Reefer-Lkw):Hierbei handelt es sich um Kastenwagen mit integrierten Kühlaggregaten, die für den Transport von verderblichen Gütern wie Lebensmitteln und Arzneimitteln unerlässlich sind.
Pritschenwagen:Durch die seitlichen Schienen (Pfosten) um eine flache Plattform bieten sie vielseitige Einsatzmöglichkeiten für Bau- und Landwirtschaftstransporte.
Güterarten, die von Lastwagen transportiert werden
Lkw transportieren eine breite Palette von Gütern. Typische Ladungen sind:
Allgemeine Handelswaren: Verpackte Konsumgüter, Haushaltsgeräte, Elektronikartikel, Möbel und Einzelhandelswaren. Lkw werden häufig für die Belieferung von Einzelhandelsgeschäften und für Teilladungen (LTL) eingesetzt, bei denen die Ladung in den Lkw-Aufbau passt.
Lebensmittel & Pharmazeutika: Lebensmittel, Tiefkühl- und Kühlprodukte, Getränke und medizinische Güter. Kühl-Lkw liefern verderbliche oder temperaturempfindliche Waren (Obst und Gemüse, Eiscreme, Medikamente, Impfstoffe) an Geschäfte und Krankenhäuser.
Bau- und Industriematerialien: Holz, Stahlträger, Maschinenteile, Sanitär- und Heizungsbedarf sowie Baumaterialien. Beispielsweise transportieren Pritschenwagen oder Kipplaster häufig Ziegelsteine, Zement, Gipskartonplatten oder schwere Baumaschinen auf Baustellen.
Massengut und Spezialfracht: Kraftstoffe, Öle oder Chemikalien werden in Tankwagen (kleineren Tankwagen) transportiert, ebenso wie Abfall- und Wertstoffladungen. Auch einige Müllwagen (Müll- oder Saugwagen) sind Tankwagen. Schwere Ladungen wie Fahrzeugtransporte (Autotransporter) werden mitunter von einzelnen Fahrzeugen befördert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Lkw mit festem Aufbau am besten für mittlere Nutzlasten und den Nah-/Regionalverkehr geeignet sind. Sie transportieren häufig Stückgut und Konsumgüter sowie branchenspezifische Ladungen (Baumaterialien, Lebensmittel, Flüssigkeiten), die in ihren Kofferaufbau oder ihre Spezialaufbauten passen.
Abmessungen von Lkw
Lkw mit festem Aufbau variieren in ihrer Größe, typische Abmessungen sind jedoch:

Länge: Die meisten zweiachsigen Lkw sind etwa 4,5 bis 7,3 Meter lang. Größere dreiachsige Modelle können länger sein – in manchen Gegenden bis zu 12 bis 18 Meter, wobei die Standardlänge vieler Lkw auf etwa 7,9 Meter begrenzt ist. Wie eine Quelle angibt, ist ein „Standard-Lkw“ ungefähr 7,9 Meter lang.
Breite: Üblicherweise sind sie etwa 1,80 bis 2,60 Meter breit. Viele Lkw werden knapp unterhalb der zulässigen Breite (ca. 2,60 Meter) gebaut, um den Laderaum optimal auszunutzen. Kleinere Lkw können für den Stadtverkehr schmaler sein (ca. 1,80 bis 2,10 Meter).
Höhe: Die Höhe beträgt in der Regel 2,4 bis 3 Meter über dem Boden. Dadurch bietet der Laderaum viel Platz und die Fahrzeuge passen unter Brücken und durch Lagertore. Einige Modelle mit hohem Dach erreichen eine Höhe von über 3 Metern, die meisten liegen jedoch im Bereich von 2,4 bis 3 Metern.
Gewicht (zulässiges Gesamtgewicht): Die zulässigen Gesamtgewichte von Nutzfahrzeugen liegen typischerweise zwischen etwa 10.000 und 33.000 Pfund (≈4,5–15 Tonnen). Ein Lkw der Klasse 7 ist beispielsweise für ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 33.000 Pfund zugelassen.
In der Praxis sind mittelgroße Kastenwagen etwa 6 Meter lang, 2,4 Meter breit und 2,7 Meter hoch. Die Abmessungen können je nach Modell und lokalen Vorschriften variieren, aber die oben genannten Bereiche decken die meisten im Güterverkehr eingesetzten Lkw ab.
Vorteile von Pritschenwagen
Lkw mit festem Aufbau bieten mehrere Vorteile, insbesondere für regionale und städtische Lieferungen:
Kosteneffizienz: Ein Lkw mit festem Rahmen hat weniger bewegliche Teile als ein Sattelzug. Diese einfachere Bauweise führt zu geringeren Anschaffungs- und Wartungskosten. Eine Analyse zeigt, dass Lkw mit festem Rahmen aufgrund ihres festen Aufbaus und der geringen mechanischen Komplexität niedrigere Anschaffungs- und Wartungskosten verursachen. Der Betrieb eines Lkw mit festem Rahmen ist oft günstiger in Bezug auf Kraftstoff und Versicherung als der eines größeren Sattelzugs mit vergleichbarer Kapazität.
Schnelle Operationen: Durch die integrierte Fahrerkabine und den integrierten Aufbau können Fahrer be- und entladen, ohne Zeit mit dem An- und Abkuppeln von Anhängern zu verlieren. Diese schnellere Abwicklung verbessert die Liefergeschwindigkeit.
Wendigkeit: Lkw sind im Allgemeinen kürzer und kompakter als Sattelzüge. Ihre Wendigkeit ist ein großer Vorteil im Stadtverkehr. Die Manövrierfähigkeit ist das herausragende Merkmal von Lkw. Sie können enge Straßen, belebte Stadtgebiete und enge Laderampen befahren, die für größere Anhänger unzugänglich sind. Dadurch eignen sie sich ideal für die Zustellung auf der letzten Meile und für Strecken im Umland.
Vielseitigkeit: Ein Lkw kann vielfältige Aufgaben übernehmen – von der Möbellieferung über den Lebensmitteltransport bis hin zum Transport von Ausrüstung – indem einfach der Aufbau gewechselt wird. Er fungiert quasi als mobiles Lager auf Rädern. Beispielsweise kann der integrierte Kofferaufbau als mobiles Lager genutzt werden und reduziert so die Umschlagsschritte. Dank dieser Vielseitigkeit kann eine Lkw-Flotte unterschiedlichste Güter gleichzeitig transportieren.
Lizenz und Logistik: Für das Fahren eines Lkw ist in der Regel nur ein Führerschein der Klasse B (z. B. CDL Klasse B in den USA) erforderlich. Dies ist einfacher als die strengeren Anforderungen an die Führerscheine für schwere Sattelzüge. Weniger Vorschriften können zu einem schnelleren Fahrereinsatz und geringeren Lohnkosten führen.
Insgesamt bieten Lkw ohne Aufbau Vorteile wie geringere Gesamtkosten, einfachere Wartung, schnellere Lieferungen und bessere Zugänglichkeit im städtischen Bereich. Für Unternehmen, die Waren lokal oder regional transportieren, sind Lkw ohne Aufbau daher eine praktische Wahl.
LKW ohne Sattelzugmaschine
| Besonderheit | LKW (Starrer LKW) | Sattelzugmaschine (Sattelanhänger) |
|---|
| Chassis | Einzelner, durchgehender Rahmen – Fahrerhaus und Ladefläche auf einem Chassis | Zweiteilig: Zugmaschine + abnehmbarer Anhänger über eine Sattelkupplung |
| Ladekapazität | Mittlere Lasten (üblicherweise bis zu ca. 33.000 lbs zulässiges Gesamtgewicht, Klasse 7) | Sehr große Ladungen (oft über 80.000 lbs zulässiges Gesamtgewicht, Klasse 8) |
| Typische Verwendung | Kurz- und Mittelstreckenlieferungen, Stadt- und Vorortrouten | Fern- und Schwergut-/Massenguttransporte (innerstaatlich oder international) |
| Wendigkeit | Hoch – besser geeignet für enge Räume und Stadtstraßen | Niedrigerer – größerer Wendekreis, benötigt größere Rampen und Fahrspuren |
| Anhängerkupplung | Kein Anhänger – Ladefläche fest mit dem Rahmen verbunden | Ausgestattet mit einer Sattelkupplung zum An- und Abkoppeln von Anhängern |
| Führerschein | Üblicherweise ein Führerschein für ein einzelnes Fahrzeug (z. B. Klasse B) | Erfordert einen Führerschein der Klasse A (z. B. für Fahrzeugkombinationen). |

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Unterschied zwischen Sattelzugmaschinen und Lkw in ihrer Bauweise und Ladekapazität liegt. Eine Sattelzugmaschine (auch Sattelzugmaschine genannt) ist für den Transport von Anhängern ausgelegt und kann deutlich schwerere und längere Ladungen befördern. Ein Lkw hingegen transportiert die gesamte Fracht auf seinem eigenen Aufbau, was zwar seine Nutzlast begrenzt, ihm aber mehr Flexibilität für kürzere Strecken ermöglicht. Sattelzugmaschinen dominieren den Fernverkehr mit hohem Frachtaufkommen, während Lkw ideal für kürzere Strecken, gemischte Ladungen oder Lieferungen im Stadtverkehr geeignet sind.
DR Trans: Professionelle LKW-Logistik
Für Unternehmen, die auf zuverlässigen Gütertransport angewiesen sind – insbesondere in Europa und Asien – DR Trans Wir setzen Lkw als Teil einer umfassenden Logistiklösung ein. Unser Team unterstützt jeden Kunden bei der Bewältigung komplexer Transportherausforderungen durch die Auswahl der passenden Fahrzeuge und Methoden. Ob zeitkritische Stadtlieferungen oder die Integration von Lkw in multimodale Logistikketten – wir bringen unsere professionelle Expertise in jede Sendung ein.
Bei DR Trans kümmern wir uns um alle Details: Routenplanung, Zollabwicklung, Disposition und Fahrzeugauswahl. Lkw spielen in unseren europäischen Vertriebsnetzen oft eine Schlüsselrolle und ermöglichen eine schnelle und flexible Zustellung auf der letzten Meile. Durch den Einsatz des jeweils effizientesten Lkw für Ladung und Zielort gewährleisten wir einen reibungslosen Warentransport. Unser Ziel ist es stets, unseren Kunden die professionellsten Transportlösungen anzubieten und so logistische Herausforderungen in zuverlässige Lösungen zu verwandeln.
Kurz gesagt: Pritschenwagen (oder Lkw mit starrem Aufbau) sind mittelschwere Nutzfahrzeuge mit einem festen Rahmen, der Fahrerhaus und Ladung verbindet. Sie sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich (Kastenwagen, Pritschenwagen, Kühlwagen usw.) und transportieren unterschiedlichste Güter, von Konsumgütern bis hin zu Baumaterialien. Zu ihren Vorteilen zählen Kosteneinsparungen, Wendigkeit und einfache Bedienung. Für Unternehmen im Güterverkehr – insbesondere für solche, die europäische Märkte bedienen – ist das Verständnis von Pritschenwagen unerlässlich. DR Trans steht Ihnen mit seiner Expertise zur Seite und unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden Pritschenwagenlösung für pünktliche und effiziente Lieferungen.